Tipps & Tricks

1. Mit einer Energie sparenden Heizungsanlage lassen sich die meisten Kosten einsparen, weshalb Heizkessel mit einem Alter von 15 Jahren und darüber baldmöglichst ausgetauscht werden sollten. Moderne Heizungsanlagen verbrauchen rund 30 bis 40 Prozent weniger Energie als alte Anlagen. Aus diesem Grund amortisieren sich die Anschaffungskosten für ein neues Gerät sehr schnell.



2. Die Raumtemperatur sollte nicht mehr als 20-22 °C betragen, in der Nacht mindestens 3 Grad weniger. Jedes Grad Temperaturabsenkung spart bis zu sechs Prozent Heizkosten.



3. Richtiges Lüften: Ein kurzer und kräftiger Durchzug ist besser als Dauerlüften mit einem angekippten Fenster, da beim Dauerlüften Wände und Möbel auskühlen.



4. Heizung selbst arbeiten lassen: Heutzutage können viele Heizungsanlagen vom Wohnraum aus direkt gesteuert werden, indem über ein Steuermodul die gewünschte Temperatur eingestellt wird. Mittels Temperaturfühler gleicht dann die Steuerung die Raumtemperatur immer der Solltemperatur an. Bei solchen Heizungsanlagen darf man die Regler der verschiedenen Heizsysteme (Fußboden-, Wand- und Deckenheizung sowie Heizkörper) nicht herabsetzen, weil dann u. U. nicht mehr genügend Heizwasser in die Heizflächen gelangt. Da die Steuerung aber trotzdem versucht, die Solltemperatur zu erreichen, würde der Brenner ständig laufen - unnötiger Energieverbrauch wäre die Folge.



5. Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können, weshalb sie keinesfalls etwa durch Möbel verstellt werden dürfen. Heizkörper in Nischen sollten gegenüber der Wand gedämmt sein, wofür sich als Notlösung zum Beispiel eine Alu-Folie anbietet.



6. Alle Warmwasserleitungen und Heizungsleitungen im Keller sollten isoliert werden, um Wärmeverluste zu vermeiden.



7. Der Dauerbetrieb elektrischer Heizlüfter ist Energie- und Geldverschwendung.



8. Die Warmwassertemperatur sollte nicht höher als 60 °C sein aber auch nicht darunter (Legionellenbildung).



9. Rollläden und Vorhänge in der Nacht schließen, damit Wärme nicht über die Fenster verloren geht. Es lohnt sich, auch die Kästen der Rollläden zu isolieren.



10. Es ist darauf zu achten, dass Ihre Anlage perfekt Entlüftet ist und mit einem Heizungsschutzmittel versehen ist, um Ablagerungen in den Heizsystemen zu vermeiden. Somit wird Ihre Anlage energieeffizienter arbeiten.

Platz 1. Fehler: Gar nichts machen
Platz 2. Fehler: Der falsche Energieberater - hohe Qualitätsunterschiede bei der Beratung
Platz 3. Fehler: Es wird nur ein Teil des Hauses energetisch modernisiert
Platz 4. Fehler: Die alten Fenster bleiben drin
Platz 5. Fehler: Dezentrale und kontrollierte Wohnraumlüftung nicht eingebaut

Nur für 50% unseres täglichen Wasserbedarfs brauchen wir kostbares Trinkwasser: Was liegt näher, als Ressourcen zu schonen und die andere Hälfte aus Regenwasser zu decken?
Wasser sparen schont Umwelt und Geldbeutel. Neben wassersparenden Geräten werden Regenwasseranlagen immer beliebter.
Für die reibungslose Installation, den Betrieb und die Qualitätssicherung der Regenwasseranlagen arbeiten verschiedene handwerkliche Gewerke Hand in Hand.

Quelle:
Amt für Energie Provinz Bozen

Energiesparend oder energieeffizient bauen verringert den Heizenergiebedarf von Gebäuden, schont somit wertvolle Rohstoffe und vermeidet Schadstoffemissionen und Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxyds (CO2).
Das erzielbare Einsparpotential ist enorm wenn man bedenkt, dass ca. die Hälfte des Gesamtenergiebedarfes (Verkehr ausgenommen) auf die privaten Haushalte zurückzuführen ist und von diesem wiederum rund 75% bei der Gebäudeheizung anfällt. Gegenüber dem Gebäudebestand kann bei Neubauten der Energiebedarf für die Raumheizung auf ein Zehntel reduziert werden. Der Energiebedarf für den Gebäudebestand kann durch Sanierungsarbeiten ebenfalls drastisch gesenkt werden. Wichtig ist, energiesparende Maßnahmen bei Neubauten und anstehenden Sanierungen von Anfang an mit einzuplanen, im Nachhinein sind Energiesparmaßnahmen nur mit höherem baulichem und finanziellem Aufwand möglich.

Jahresheizwärmebedarf

Zur energetischen Einstufung eines Gebäudes wird als wichtigstes Kriterium der Jahresheizwärmebedarf pro Quadratmeter Nutzfläche, auch Energiekennzahl genannt, herangezogen. Die Energiekennzahl ist eine rechnerisch ermittelte Größe, um einen Vergleich zwischen verschiedenen Baustandards zu ermöglichen. Zur Berechnung werden die Wärmeverluste durch die Bauteile (Transmission) und durch die Lüftung mit den Wärmegewinnen durch die Sonneneinstrahlung und durch interne Wärmequellen bilanziert. Je nach Größe der Energiekennzahl werden Gebäude in verschiedene Baustandards eingeteilt. International definiert sind das Niedrigenergiehaus (NEH) mit einem Jahresheizwärmebedarf unter 70 kWh/m²a (7-Liter-Haus) sowie das Passivhaus mit weniger als 15 kWh/m²a. In Südtirol gibt es zusätzlich eine eigene Klassifizierung, den Klimahaus-Standard.

Bei einem Neubau sollte ein auf den Standort des Gebäudes bezogener Jahresheizwärmebedarf von höchstens 50 kWh/m²a angestrebt werden

Kennzeichen einer energieeffizienten Bauweise:

Kompakter Baukörper

  • Sehr gute Wärmedämmung der Gebäudehülle
  • Hochwertige Fenster und Außentüren
  • Vermeidung von Wärmebrücken
  • Wind- und Luftdichtheit der Konstruktion
  • Passive Nutzung der Sonnenenergie
  • Effiziente und umweltschonende Wärmeerzeugung
  • Kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Sparsame Stromanwendung

Vorteile einer energieeffizienten Bauweise

  • Niedrige Heizkosten
  • Behagliches Wohnen
  • Wertsteigerung des Gebäudes
  • Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz

Die besten Tipps für ein gesundes Raumklima und gegen Schimmel

Dicke Luft muss auch in der Heizsaison nicht sein! Wer wenige Tipps zum richtigen Heizen und regelmäßigen Lüften berücksichtigt, sorgt auch in den kalten Monaten für ein gesundes Raumklima und beugt Schimmel vor. Und das Beste daran: Ein angepasstes Heizverhalten spart in Kombination mit einem regelmäßigen Luftaustausch auch Energie und damit Heizkosten. Diese Tipps bringen Sie sparsam und behaglich durch die kalten Monate.
 
Regelmäßiges Heizen und Lüften ist nicht nur eine Frage des Wohlbefindens und der Behaglichkeit. Denn wenn sich Feuchtigkeit in Wohnräumen sammeln kann, fühlen sich auch Schimmelpilze wohl, sogar Bauschäden können in der Folge auftreten. Ein Grund mehr, beim Heizen und Lüften "nach Plan" vorzugehen.

Richtiges Heizen senkt die Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort

Schon ein Grad weniger in den beheizten Räumen spart bis zu 6 Prozent Heizkosten. Auf Wohnkomfort muss dabei niemand verzichten. Denn wenn die Raumtemperatur der Nutzung angepasst wird, kommt jeder auf seine Kosten.

  • Wohnräume richtig heizen: Wo viel gesessen wird, darf es auch bei der Raumtemperatur gemütlich zugehen. 19 bis 21°C sind für Wohnräume, Kinder- und Arbeitszimmer empfehlenswert. Im Bad darf es sogar noch wärmer zugehen, wenn auch nicht den ganzen Tag.
  • Kühl schlafen: 16 bis 18°C sorgen im Schlafzimmer für einen erholsamen Schlaf.
  • Wenig genutzte Räume: In wenig genutzten Räumen des Hauses reicht eine Temperatur zwischen 14 und 16 °C. Kälter sollte es allerdings nicht werden, sonst schlägt sich Feuchtigkeit nieder.
  • Nachts und bei Abwesenheit Temperatur absenken: Wenn niemand zu Hause ist, muss die Heizung nicht auf Hochtouren laufen. Auch nachts sollte die Temperatur abgesenkt werden. Automatische Thermostatventile und moderne Heizungen verfügen über Steuerungsprogramme, die sich passend zum Tagesablauf einstellen lassen.
  • Kühle Räume niemals "querheizen": Bleiben Räume unbeheizt, gilt "Tür zu"! Denn sonst transportiert die wärmere Luft aus Nebenräumen Feuchtigkeit und im kälteren Raum steigt die Gefahr von Schimmelbildung.
  • Heizkörper freihalten: Möbel, Gardinen oder Verkleidungen haben vor Heizkörpern nichts zu suchen. Heizkörper und Ventile können nur ihre volle Leistung bringen, wenn sie frei zugänglich sind.

Richtig Lüften für ein gesundes Raumklima

Das Raumklima hängt nicht nur von der Temperatur in den Räumen ab, ein weiterer Faktor ist die Feuchtigkeit in der Raumluft. Mehr als 70 Prozent Luftfeuchtigkeit sollten es dauerhaft nicht werden, sonst schlägt sich die Feuchtigkeit an kalten Stellen nieder und Schimmel droht. Hier die wichtigsten Tipps zum richtigen Lüften:

  • Feuchtigkeit rauslüften: Bis zu drei Litern Wasserdampf "produziert" jeder Bewohner täglich. Diese Feuchtigkeit bekommt man am besten durch richtiges Lüften aus den Wohnräumen heraus.
  • Oft genug Lüften: Zwei bis vier Mal am Tag sollten die Bewohner ihre Räume lüften, je nachdem, wie oft und wie lange man sich im Raum aufhält. Besonders nach dem Duschen, Baden, Kochen oder während des Wäsche Trocknens muss zusätzlich gelüftet werden.
  • Stoßlüften statt Fenster auf Kipp: Am effektivsten ist das Stoßlüften: Heizung aus, Fenster weit auf. Fünf Minuten reichen in der Regel aus, in der Übergangszeit im Frühling und Herbst sind bis zu 15 Minuten empfehlenswert. Einen besonders schnellen Austausch der feuchten und verbrauchten Luft bei geringem Temperaturverlust garantiert das Querlüften. Dabei werden die gegenüberliegenden Fenster weit geöffnet.
  • Schlafen bei Frischluft: Wer gern mit offenem Fenster schläft, sollte das Fester mit einem Feststeller in minimaler Kippstellung halten. Aber: Heizung abdrehen nicht vergessen! Und das Schlafzimmer nach dem Aufstehen gut lüften, um die Feuchtigkeit aus Luft, Wänden, Möbeln und Betten zu vertreiben. 

Erdwärme zapft die Erde als Wärmespeicher an. In ca. 100 bis 200 Meter Tiefe steht Energie unbegrenzt zur Verfügung.
Sie muss nur mit geeigneten Mitteln an die Oberfläche geschafft und mit für die Beheizung geeigneten Temperaturen weitergeleitet werden.
"Das schafft eine Wärmepumpe in idealer Weise", sie pumpt die der Erde entzogene Wärmeenergie auf die geforderten Temperaturen von bis zu 65 Grad Celsius.
"Der Trick bei der Technik ist der, dass für eine bestimmte Energiemenge nur ein Viertel dieser Gesamtmenge für die Gewinnung und den Transport eingesetzt werden muss. Der
Wirkungsgrad ist bei Topgeräten also 4:1.
Die Technik hat sich seit mehr als 40 Jahren bewährt und ist ausgereift. Zusätzlich erhält der Nutzer noch finanzielle Unterstützung vom Land und vom Staat.

Wir schützen uns in der heutigen Zeit vor vielen Faktoren, wie z.B. vor UV-Strahlen mit Sonnencreme und Schutzimpfungen vor verschiedenen Krankheiten. Auch unser Trinkwasser, das kostbarste Hab und Gut unserer Zeit, können wir durch eine ausgereifte und bewährte Filtertechnik schützen. Der Aufbau moderner Filtertechnik garantiert Hygieneschutz für das gesamte Rohrnetz bei Einbau des Filters am Hauswassereingang. Schwebstoffe und Partikel werden aus dem Wasser gefiltert.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich der Wasseraufbereitung ist die Enthärtung.
Durch Austausch von Ionen werden die Härtebildner Magnesium und Calcium aus dem Wasser entnommen. Klares, weiches Wasser bietet Komfort für die Haut, Armaturen glänzen wie am ersten Tag. Somit lassen sich sämtliche Armaturen und Leitungen vor Verkalkung und Korrosion schützen.
All diese Vorteile können durch den Einbau einer Enthärtungsanlage erreicht werden.
Es gibt verschiedene Varianten zur Wasserenthärtung, diese reichen von der chemischen bis hin zur physikalischen Aufbereitung ohne Zusatz von Fremdstoffen.
Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, wir informieren Sie gerne.